Dez.
26
2014
0

Blue Mountains

Hallo ihr Lieben,

Höhepunkt unserer Reise war ein Besuch in den Blue Mountains, eines der berühmtesten und schönsten Klettergebiete Australiens. Die Blue Mountains liegen ca 1.5h westlich von Sydney und sind benannt nach den Dämpfen, die aus den Eukalyptusbäumen aufsteigen und der Luft durch Lichtbrechung einen blauen Schimmer geben.

Unsere erste Erkenntnis war, dass die Blue Mountains trotz geringer Höhe (knapp 1200 m) wirklich echte Berge sind, denn Nachts fiel die Temperatur auf 11°C *bibber*. Tagsüber war es meistens sonnig und wir haben entweder die tolle Landschaft genossen oder waren Klettern. Die Blue Mountains bestehen aus Sandstein und haben uns damit sehr an die Sächsische Schweiz erinnert – da hat man sich gleich heimisch gefühlt. Zum Glück ist das Gestein aber deutlich fester und viele Routen sind mit Bohrhaken ausgestattet. Eine australische Besonderheit haben wir hier zum ersten Mal ausprobiert: Carrot Bolts. Das bedeutet, dass nur die Schraube gesetzt ist, man das Bolt-Plättchen aber selber mitbringen muss. Sobald man die Express geklingt hat, kann man das Plättchen nicht mehr lösen. Das System ist also sicher, wenn auch ungewohnt.

Einen Tag sind wir zu den Jenolan Caves gefahren, eine der grössten Tropfsteinhöhlen der Region. Man fährt ca. 1 Stunde eine enge, kurvige Strasse entlang und fragt sich die ganze Zeit, ob man noch auf dem richtigen Weg ist, und plötzlich biegt man um die letzte Kurve und alles ist voller … Touristen. Selbst der Ausweichparkplatz war voll, aber Steffen hat unser kleines Auto noch in eine Lücke quetschen können. Zuerst haben wir eine Tour mit Audio-Guide gemacht, in der man einiges über die Geschichte des Tourismus in den Höhlen erfahren hat. Die ersten Besucher sind noch mit Kerzen stundenlang durch das Höhlensystem gekrochen … ganz schön mutig. Wir haben dann lieber eine geführte Tour mit Beleuchtung gebucht und uns die River Cave angeschaut. Die Höhle ist noch aktiv und viele der Formationen sind am Wachsen, wenn auch sehr langsam. Wir haben den Ausflug sehr genossen, auch wenn die Jenolan Caves aus unserer Sicht nicht ganz mit den Carlsbad Caverns mithalten können.

Viele Tiere haben wir leider nicht gesehen (ausser ein paar verrückte Vögel), dafür gab es einige exotische Pflanzen zu bestaunen:

Sep.
26
2014
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Hochzeit

Hallo ihr Lieben,

die Fotos sind endlich da! Riesen Dank an unsere super tolle Fotografin Alexandra von der KreativWerkstatt Lilienthal.

Eine kleine Auswahl könnt ihr gleich unten finden. Wer noch mehr (und in hoher Qualität) haben möchte, kann hier die Bilder herunterladen (das Passwort zum Entpacken ist dasselbe von der Einladungskarte (grosser Anfangsbuchstabe)).

Teil 1 (660 MB).

Teil 2 (541 MB).

Teil 3 (462 MB).

Photobox (64 MB).

Die Bilder aus dem Photoautomaten sind wirklich super geworden, wir haben viel gelacht beim Anschauen. Danke an alle Kreativen!

Wir möchten uns nochmal ganz herzlich bei unseren Trauzeugen Carolin und Jürgen bedanken, für die super professionelle Organisation, bei allen Gästen, dass ihr euch Zeit genommen und diesen tollen Tag mit uns verbracht habt und auch bei allen, die in Gedanken bei uns waren!

Sep.
16
2014
0

Schweden

Unser Besuch in Schweden bildet den Abschluss unserer Flitterwochen und gehört eindeutig in die Kategorie „putzig“. Schweden ist noch schöner, als man denken mag und da wir ein bisschen ausserhalb der Saison da waren, hatten wir das alles ganz für uns.

Ankunft

Wir sind per Nachtzug angereist und der Blick am Morgen aus dem Fenster war eine kleine Überraschung: überall nur Wasser. Schnell hatten wir die Brücke jedoch überquert und unser Auto in Göteborg abgeholt. Von dort ging es noch ein Stückchen weiter nach Ljungskile, wo unser Häuschen für die nächsten Tage stand. Nach einen kurzen Spaziergang konnten wir einen wunderschönen Sonnenuntergang am Strand genießen.

Wanderung auf der Schäreninsel Härön

Den nächsten Morgen sind wir dann nach Tjörn gefahren und von dort per Fähre auf die autofreie Insel Härön übergesetzt. Dort haben wir eine Rundwanderung gemacht, wo wir sowohl ein idyllisches Dörfchen, das fruchtbare Ackerland im Inneren der Insel, weite Felsenstrände, das Meer und aggressive Kühe kennengelernt haben.

Wanderung durch das Herrestadsfjäll

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Das Herrestadsfjäll ist ein Naherolungsgebiet in der Nähe von Uddevalla. Auf einer Reihe von Wanderwegen kann man den wunderschönen Wald und eine Vielzahl kleiner Seen erkunden. Den Tag haben wir mit dem wohl schwedischten aller Dinge abgeschlossen: ein Besuch bei Ikea 😛

Kanutour auf dem Stora Le

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Der Stora Le ist ein ziemlich langer, dünner See, der sich mit seinen vielen kleinen Inseln und Buchten perfekt zum Kanufahren eignet. Nach kurzer Einweisung und einigen Geheimtipps ging es los. Es war unglaublich, wie spiegelglatt der See war. Auf einer kleinen Insel haben wir Mittagspause gemacht und den Ausblick genossen. Es war sehr schön und irgendwie verrückt, dass kein anderer da war. Man hat sich richtig weit weg gefühlt.

http://youtu.be/YEJzhcfOj5s

Besuch in Göteborg

Heute haben wir Madeleine in Göteborg besucht, was sozusagen der Auslöser für unserer Reise war. Göteborg ist eine wirklich schöne und charmante Stadt, mit viel grün, vielen kleinen Cafes und einem beeindruckenden Hafen. Das Segelschiff, dass ihr auf einem Bild seht, wird den Hafen nie mehr verlassen können, da die neue Brücke zu tief gebaut wurde 😀 Nach einer spannenden Stadtführung per Boot haben wir die botanischen Gärten der Stadt erkundet und konnten endlich Elche und sogar ein kleines Elchbaby bewundern. Am Abend sind wir ans Meer gefahren um das Meeresleuchten zu sehen – dabei handelt es sich um kleine Mikroorganismen, die bei Berührung aufleuchten. Laut Madeleine ist es das Beste, im Dunkeln zu schwimmen, dann kann man sie am besten sehen. Ich war allerdings so mit erfrieren beschäftigt, dass ich doch ganz schnell wieder aus dem Wasser war und den beiden lieber beim Leuchten zugeschaut habe. Das Gefühl nach dem Eisbad war überraschenderweise ganz angenehm warm.

Die Insel Hörön

Unseren letzten Tag haben wir mit Madeleine auf der Insel Hörön verbracht und sie hat uns ein paar ihrer liebsten Badeplätze gezeigt. Man wird wirklich neidisch, wenn man sieht, was für eine wunderschöne Natur die Schweden in kürzester Reichweite haben. Es hat super viel Spaß gemacht einfach über die Insel zu spazieren und die wilde Natur zu bewundern. Am Nachmittag haben wir uns dann in Göteborg noch das Schiffsmuseum angeschaut, wo man eine ganze Reihe verschiedener Schiffstypen begehen kann. Besonders beklemmend war das U-Boot, da möchte man nicht für Wochen drin stecken müssen.

Damit endet unser Besuch in Schweden und auch unsere Flitterwochen. Wir möchten uns bei allen ganz herzlich bedanken, die etwas mit uns unternommen haben, uns bei sich aufgenommen haben, uns bekocht haben und sich ganz einfach Zeit für uns genommen haben!

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